Dibs
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Datenschutzerklärung

Stand: 19. September 2026

Dibs ist eine App zum Aufspüren und Sammeln von Autos. Du fotografierst Autos, die dir begegnen, die App bestimmt sie und legt sie in deiner Sammlung ab. Diese Seite erklärt, was mit deinen Daten passiert.

1. Verantwortlich

Dibs wird von Kevin Baur entwickelt und betrieben, als Einzelunternehmer mit Sitz in Hochstraß 542, 3033 Klausen-Leopoldsdorf, Österreich. Ich bin der Verantwortliche im Sinne der DSGVO. Bei Fragen zu deinen Daten erreichst du mich unter apps@kevin-baur.com. Alle Anbieterangaben stehen im Impressum.

2. Dein Konto

Dibs legt beim ersten Start ein anonymes Konto an. Du musst dich nicht registrieren, und ich frage weder deinen Namen noch deine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer ab, damit du die App nutzen kannst.

Anonym heißt hier: ohne Namen und ohne Kontaktangabe. Technisch trägt das Konto eine zufällige Kennung, unter der deine Daten gespeichert werden. Datenschutzrechtlich ist das ein Pseudonym, deshalb gilt diese Erklärung auch für solche Konten.

Du kannst später freiwillig eine E-Mail-Adresse und ein Passwort hinterlegen, um dich auf einem zweiten Gerät anzumelden. Diese E-Mail-Adresse wird dann zu deinem Konto gespeichert. Beachte: E-Mail-Adressen werden derzeit nicht bestätigt. Es wird keine Bestätigungsmail verschickt, ein Tippfehler lässt sich also nicht automatisch korrigieren. Setzt du dein Passwort zurück, geht eine E-Mail mit einem Link an die hinterlegte Adresse; verschickt wird sie über Private Email von Namecheap, das dazu deine Adresse erhält. Hinterlegst du nie eine Adresse, ist an deinem Konto überhaupt keine Kontaktangabe gespeichert.

3. Was gespeichert wird und wo

Für jeden öffentlich sichtbar:

Nur für dich sichtbar:

Ebenfalls gespeichert: wem du folgst, sowie Meldungen, die du zu anderen Sammlern oder deren Inhalten abgibst, einschließlich deiner Freitextnotiz. Außerdem: wer dich eingeladen hat und wen du eingeladen hast, sowie wie viele Scans dein Konto verbraucht hat, weil davon die Scangrenzen abhängen.

All das liegt bei Supabase, gehostet auf Amazon Web Services in Frankfurt am Main (EU).

4. Fotos und die Bestimmung der Autos

Das ist der wichtigste Abschnitt, bitte lies ihn genau.

Wenn du ein Foto aufnimmst, schickt die App es an einen von mir betriebenen Dienst, der es an einen KI-Anbieter weiterreicht, um zu bestimmen, welches Auto darauf zu sehen ist. Das geschieht über das Internet und ist für die Kernfunktion der App notwendig.

Welcher Anbieter das Foto sieht, hängt von deinem Tarif ab. Mit Dibs+ geht es immer an Anthropic. Ohne Dibs+ kann es zuerst an OpenAI gehen, und nur wenn dieses erste Ergebnis unsicher bleibt oder ausfällt, zusätzlich an Anthropic. Kein Anbieter erhält deinen Namen, deine E-Mail-Adresse oder dein Konto; sie erhalten das Foto und sonst nichts.

Das zur Bestimmung gesendete Foto ist das Original, bevor ein Kennzeichen unkenntlich gemacht wurde. Die Bestimmung läuft parallel zur Unkenntlichmachung, nicht danach. Ein auf deiner Aufnahme sichtbares Kennzeichen kann in der gesendeten Kopie also lesbar sein. Weder mein Dienst noch ich speichern dieses Foto; es wird durchgereicht und verworfen.

Anthropic und OpenAI verarbeiten das Foto in meinem Auftrag, als Auftragsverarbeiter, und dürfen es nur für die Bestimmung nutzen. Meine Vertragspartner sind Anthropic Ireland Limited und OpenAI Ireland Limited, verarbeitet wird bei beiden in den USA (siehe Abschnitt 14). Nach den Bedingungen dieser Schnittstellen werden deine Fotos nicht zum Training von Modellen verwendet. Beide löschen Anfragen in der Regel innerhalb von 30 Tagen und bewahren sie nur dann länger auf, wenn eine Anfrage als Verstoß gegen die eigenen Nutzungsregeln auffällt oder das Gesetz es verlangt.

Abgesehen von der Bestimmung bleiben deine Fotos auf dem Gerät, mit zwei Ausnahmen: Das freigestellte Fahrzeugbild wird hochgeladen und ist öffentlich abrufbar (siehe Abschnitt 3), und mit Dibs+ werden deine Originalfotos in einen privaten Speicher gesichert. Alles andere verlässt dein Gerät nur, wenn du es selbst teilst.

5. Kennzeichen und Unkenntlichmachung: was die App leistet und was nicht

Dibs versucht, Kennzeichen unkenntlich zu machen, und tut das vollständig auf deinem Gerät mit der in iOS und Android eingebauten Bildanalyse. Für diesen Schritt wird kein Bild irgendwohin gesendet. Eine abgedeckte Stelle wird erst verpixelt und dann weichgezeichnet, damit sich die ursprünglichen Zeichen aus dem gespeicherten Bild nicht zurückrechnen lassen.

Du solltest die Grenzen davon kennen, denn sie betreffen die Menschen um dich herum:

Kurz gesagt: Die App hilft, garantiert aber nicht, dass jedes Kennzeichen und jede Person auf deinen Fotos unkenntlich ist. Sieh dir ein Foto selbst an, bevor du es teilst.

6. Standort

Wenn du es erlaubst, hält die App fest, wo du einen Fund gemacht hast, und lässt daraus einen Ortsnamen ermitteln. Das macht nicht die App selbst: Die Koordinaten gehen dafür an den Ortsdienst des Betriebssystems, auf dem iPhone an Apple, auf Android in der Regel an Google. Koordinaten und Ortsname werden zusammen mit dem Fund auf dem Server gespeichert. Das gilt für alle Nutzer, nicht nur für Dibs+; Dibs+ schaltet lediglich die Kartenansicht frei, die sie anzeigt.

Der Standort wird nur abgefragt, während du die App benutzt. Es findet keine Ortung im Hintergrund statt. Du kannst die Berechtigung verweigern oder jederzeit in den Geräteeinstellungen entziehen. Die App funktioniert weiter, deine Funde haben dann nur keinen Ort.

7. Käufe

Dibs+ ist ein freiwilliger Kauf, abgewickelt über den Apple App Store oder Google Play und verwaltet mit RevenueCat. Deine Zahlungsdaten sehe ich nie. RevenueCat erhält eine anonyme Kennung und den Kaufstatus; der Kauf hängt an deinem Store-Konto, nicht an deinem Dibs-Profil.

8. Werbung

Dibs zeigt Werbung an genau einer Stelle: Wenn deine kostenlosen Scans für heute aufgebraucht sind, kannst du freiwillig ein Werbevideo ansehen und bekommst dafür einen zusätzlichen Scan. Werbung startet nie von selbst, und mit Dibs+ siehst du überhaupt keine Werbung.

Diese Anzeigen liefert Google AdMob (Google Ireland Limited). Beim Abruf einer Anzeige erhält Google Angaben zu deinem Gerät, etwa IP-Adresse, Gerätemodell, Betriebssystem und App-Version, und je nach deiner Entscheidung die Werbe-ID deines Geräts. Google nutzt das, um die Anzeige auszuliefern, sie zu messen und Betrug zu verhindern, nach den Datenschutzbestimmungen von Google. Google kann Daten auch außerhalb der EU verarbeiten.

Vor der ersten Anzeige fragt dich in der EU, im EWR, in Großbritannien und der Schweiz ein Einwilligungsdialog von Google, ob Anzeigen personalisiert werden dürfen. Auf dem iPhone fragt zusätzlich das System, ob die App deine Werbe-ID nutzen darf. Lehnst du ab, kannst du trotzdem Werbung für zusätzliche Scans ansehen; sie ist dann nicht personalisiert. Deine Entscheidung kannst du jederzeit in der App unter Einstellungen, „Datenschutz bei Werbung“ ändern, auf dem iPhone außerdem in den Systemeinstellungen unter Datenschutz, Tracking.

Damit dein zusätzlicher Scan gutgeschrieben wird, bestätigt Google die vollständig angesehene Anzeige direkt an meinen Server. Dafür wird die anonyme Kennung deines Dibs-Kontos mit der Anzeigenanfrage übergeben. Sie ordnet den Scan deinem Konto zu; Google erhält von mir weder Namen noch E-Mail-Adresse noch Daten deiner Sammlung. Gespeichert wird nur, welches Konto wann einen Scan bekommen hat.

Abgesehen von dieser Werbung gibt es in Dibs keine Analyse-Software, kein Absturzprotokoll, kein Attributions-SDK und keine Nachverfolgung über andere Apps oder Websites hinweg. Es gibt keine Cookies. Was für diese Website gilt, steht in Abschnitt 12.

9. Mitteilungen

Dibs verschickt zwei Arten von Mitteilungen. Erinnerungen entstehen auf deinem Gerät, etwa zu deiner Serie oder wenn du länger nicht da warst. Dafür verlässt nichts dein Gerät.

Mitteilungen über andere Sammler entstehen auf dem Server: wenn jemand, dem du folgst, einen Fund macht, und wenn jemand deinen Fund mag. Sie enthalten die Sammlerkennung der anderen Person und den Namen des Modells.

Erlaubst du Mitteilungen, speichert Dibs dafür eine Zustellkennung deines Geräts (einen Push-Token), dein Betriebssystem und deine Sprache. Verschickt werden die Mitteilungen über den Dienst von Expo (Expo, USA), der sie an Apple oder Google übergibt; nur so erreichen sie dein Gerät. Dabei werden der Text der Mitteilung und die Zustellkennung weitergegeben.

Du kannst Mitteilungen jederzeit abschalten, in den Einstellungen der App oder deines Geräts. Schaltest du sie in der App ab, wird die Zustellkennung gelöscht; sie verschwindet ebenso, wenn du dein Konto löschst oder dein Gerät keine Mitteilungen mehr annimmt.

10. Karten

Die Karte deiner eigenen Funde nutzt Apple Maps auf iOS und Google Maps auf Android. Beim Anzeigen der Karte erhalten diese Anbieter die zur Darstellung nötigen Anfragen, nach ihren eigenen Datenschutzbedingungen.

11. App-Updates

Beim Start fragt die App bei Expo (650 Industries, Inc., USA) nach, ob eine neuere Fassung bereitsteht, und lädt sie gegebenenfalls. Expo erhält dabei deine IP-Adresse, eine zufällige Kennung der Installation und technische Angaben wie Betriebssystem und App-Version. Dein Dibs-Konto wird dabei nicht übermittelt.

12. Diese Website

Diese Website und die Seiten, auf die die App verweist, etwa der Einladungslink und das Zurücksetzen des Passworts, werden über Cloudflare (Cloudflare, Inc., USA) ausgeliefert. Cloudflare verarbeitet dabei deine IP-Adresse und technische Angaben deines Browsers, um die Seite auszuliefern und Angriffe abzuwehren.

Diese Website setzt keine Cookies und führt keine Besucherstatistik.

13. Rechtsgrundlagen

Ich verarbeite deine Daten auf diesen Grundlagen der DSGVO:

Du bist nicht verpflichtet, mir Daten zu geben. Ohne Konto und ohne die Übermittlung eines Fotos zur Bestimmung lässt sich die Kernfunktion der App aber nicht nutzen.

Es gibt keine automatisierte Entscheidung, die dir gegenüber rechtliche Wirkung hat oder dich ähnlich erheblich beeinträchtigt. Die Erkennung schätzt automatisch ein, welches Auto auf einem Foto ist und ob es ein echtes Fahrzeug ist; über Maßnahmen gegen Inhalte oder Konten entscheide ich selbst.

14. Empfänger und Übermittlung in Drittländer

Diese Dienste erhalten Daten, jeweils nur für den genannten Zweck:

Supabase, Anthropic, OpenAI, RevenueCat, Expo, Cloudflare und Namecheap arbeiten als Auftragsverarbeiter in meinem Auftrag und nach meinen Weisungen. Google und Apple sind für Werbung, Karten, Ortsnamen und die Zustellung von Mitteilungen selbst verantwortlich.

Mehrere dieser Anbieter sitzen in den USA oder verarbeiten dort Daten, Supabase daneben auch in Singapur. Grundlage dafür ist der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum EU-US Data Privacy Framework, soweit der Anbieter dafür zertifiziert ist; das sind Google und Cloudflare. In allen anderen Fällen gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission, das betrifft Anthropic, OpenAI, RevenueCat, Supabase, Expo, Namecheap und Apple. Eine Kopie der Klauseln bekommst du auf Anfrage unter apps@kevin-baur.com.

15. Speicherdauer

Deine Funde, dein Profil und deine Bilder bleiben gespeichert, bis du sie oder dein Konto löschst. Mit der Kontolöschung werden sie entfernt, siehe Konto löschen. Scanzähler werden nach spätestens 31 Tagen gelöscht. Meldungen über andere Nutzer werden so lange aufbewahrt, wie es zu ihrer Bearbeitung nötig ist.

16. Deine Rechte

Nach der DSGVO hast du das Recht auf Auskunft über deine Daten, auf Berichtigung und Löschung, auf Einschränkung und Widerspruch gegen die Verarbeitung sowie auf Datenübertragbarkeit. Schreib an apps@kevin-baur.com, ich kümmere mich darum.

Eine praktische Einschränkung: Ist dein Konto anonym und ohne E-Mail-Adresse, habe ich keine Möglichkeit zu prüfen, ob ein Konto dir gehört. Der verlässliche Weg ist dann die Löschung in der App. Sie funktioniert ohne Identitätsnachweis, weil sie von deinem eigenen angemeldeten Gerät ausgeht.

Du hast außerdem das Recht, dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, an deinem Wohnort oder bei der für mich zuständigen: Österreichische Datenschutzbehörde, Barichgasse 40 bis 42, 1030 Wien, dsb.gv.at.

17. Alter

Dibs darfst du ab 14 Jahren nutzen, oder ab einem höheren Alter, wenn dein Land das für die eigene Zustimmung zu digitalen Diensten vorsieht. An jüngere Kinder richtet sich Dibs nicht, und ich erhebe wissentlich keine Daten von ihnen. Wenn du glaubst, dass ein jüngeres Kind mir personenbezogene Daten übermittelt hat, melde dich, dann lösche ich sie.

18. Änderungen

Ändert sich diese Erklärung, ändert sich das Datum oben auf dieser Seite mit. Auf wesentliche Änderungen weise ich in der App hin.

19. Kontakt

Kevin Baur, apps@kevin-baur.com